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Verantwortungsbewusst handeln – Compliance bei Rhenus

Bei der Rhenus Group steht ethisches und gesetzeskonformes Handeln im Zentrum all unserer Aktivitäten als Logistikdienstleister. Unser Compliance-Management-System stellt höchste Standards sicher und umfasst aktive Massnahmen zur Bekämpfung von Korruption, Menschenrechtsverletzungen, Interessenkonflikten, Kartellrechtsverstössen und Betrug.

Zielgerichtete Massnahmen für umfassende Compliance

Rhenus Code of Conduct - Die Grundlage verantwortungsvoller Geschäftspraktiken 

Der Code of Conduct ist fest in der Unternehmenskultur der Rhenus Group verankert und ein zentraler Bestandteil unseres Compliance-Management-Systems (CMS). Er definiert die Werte und Grundsätze, die unser tägliches Handeln leiten, und dient als Grundlage für alle weiteren internen Compliance-Richtlinien.

Die im Code of Conduct festgelegten Grundsätze sind für alle Mitarbeiter in sämtlichen Gesellschaften verbindlich und müssen im täglichen Geschäft konsequent angewendet werden.

Der Code of Conduct untersagt sämtliche Formen von unlauterem Wettbewerb sowie Korruption. Darüber hinaus behandelt er zentrale Themen wie den Umgang mit Interessenkonflikten und personenbezogenen Daten. Zur weiteren Konkretisierung dieser Verhaltensstandards wird der Code of Conduct durch konzernweite Compliance-Richtlinien ergänzt, die regelmässig überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden.

Sie können unseren Code of Conduct in den folgenden Sprachen abrufen:

Whistleblowing-System und Whistleblower-Richtlinie

Integrität, Transparenz und Verantwortlichkeit sind zentrale Werte unseres Unternehmens. Zum Schutz und zur Förderung dieser Werte haben wir ein Whistleblowing-System eingerichtet, das es Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Dritten ermöglicht, mögliche Verstösse gegen gesetzliche Anforderungen oder interne Richtlinien vertraulich und sicher zu melden.

Unser digitales Whistleblowing-System namens «Rhenus Integrity Line» steht rund um die Uhr zur Verfügung und ermöglicht sowohl anonyme als auch namentliche Meldungen. Es entspricht den Anforderungen der EU-Whistleblower-Richtlinie sowie dem deutschen Hinweisgeberschutzgesetz und gewährleistet den Schutz der Identität des Whistleblowers sowie die Rechte der von einer Meldung betroffenen Personen.

Globale Risikoanalysen zur Stärkung der Compliance-Kultur

Die Compliance-Organisation von Rhenus führt regelmässig globale Risikoanalysen gemäss den Anforderungen der Group Compliance durch, um potenzielle Compliance-Risiken frühzeitig zu identifizieren, systematisch zu bewerten und wirksam zu minimieren. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der unternehmensweiten Nettorisiken zu entwickeln und die langfristige Integrität unserer Geschäftsprozesse sicherzustellen.

Die Risikoanalysen basieren auf strukturierten Fragebögen sowie vertiefenden Interviews mit Mitarbeitern der sogenannten «First Line of Defense». Dieser Ansatz identifiziert nicht nur potenzielle Risiken, sondern bewertet auch die Wirksamkeit bestehender Massnahmen zur Risikominderung. Das ergibt ein realistisches Bild der aktuellen Risikolage und zeigt Verbesserungspotenziale auf.

Diese strukturierte Methodik ermöglicht es der Rhenus Group, Transparenz über Risiken zu schaffen und diese gezielt zu steuern. Gleichzeitig unterstützt sie eine verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie die Einhaltung gesetzlicher und ethischer Standards.

Wissen stärken, Risiken minimieren

Bei Rhenus betrachten wir kontinuierliche Sensibilisierungsmassnahmen als wesentlichen Bestandteil zur Sicherstellung unserer hohen Compliance-Standards.

Alle Mitarbeiter der Rhenus Group werden über verpflichtende E-Learning-Module mit den Grundsätzen unseres Code of Conduct vertraut gemacht. Ergänzende Präsenzschulungen – einschliesslich Schulungen zu unseren Compliance-Richtlinien – schaffen Raum für Dialog und stärken das Verständnis auf allen Ebenen der Organisation.

Klare Verantwortlichkeiten, zentrale Steuerung

Ein wirksames Compliance-Management-System (CMS) erfordert klar definierte Verantwortlichkeiten sowie verbindliche Prozesse. Bei Rhenus trägt die Unternehmensleitung die Verantwortung für die Sicherstellung eines funktionierenden CMS. Diese Verantwortung wird vom Management Board an das Compliance Board delegiert. Die operative Umsetzung der Vorgaben des Compliance Board liegt beim Group Head of Compliance, der vom Compliance Board mandatiert wird, um die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung des CMS sicherzustellen.

Die Compliance-Organisation ist mehrstufig aufgebaut: Lokal benannte Compliance Officers unterstehen fachlich den zuständigen Compliance Officers der jeweiligen Business Units. In Ländern mit Shared-Service-Strukturen übernehmen Country Compliance Officers die Compliance-Verantwortung für alle Gesellschaften innerhalb ihres jeweiligen Landes. Zusätzlich erstatten sie den zuständigen Business Unit Compliance Officers im Einzelfall Bericht.

Die Compliance Officers der Business Units erstatten wiederum den für die sechs Divisionen der Rhenus Group zuständigen Compliance Officers Bericht. Die fachliche Führung der Division Compliance Officers liegt beim Group Head of Compliance, der in dieser Funktion regelmässig dem Rhenus Group Compliance Board Bericht erstattet.