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Credits: Rhenus SE & Co. KG

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Rhenus High Tech entwickelt neues Transportsystem für Solarmodule

Veröffentlicht am
Rhenus News

Rhenus High Tech hat ein Patent für ein Transportgestell für Solarmodule angemeldet. Das System wurde von Frank Dana, Facility Manager am Standort Niederaula, entwickelt. Ziel ist es, den Transport von Solarmodulen effizienter zu gestalten, den Verpackungsaufwand zu reduzieren sowie Material und damit verbundene Kosten zu senken.

Antwort auf logistische Herausforderung

Ausgangspunkt der Entwicklung war der hohe Aufwand beim transportsicheren Verpacken von Solarmodulen auf der letzten Meile zum Endkunden. Die bisher eingesetzten Gestelle aus Holz sind vergleichsweise teuer, aufwendig in der Rückführung und anfällig für Schäden, beispielsweise durch Feuchtigkeit. Zudem erfordern sie umfangreiche Wickel- und Bänderungsarbeiten.

Das nun zum Patent angemeldete System besteht aus modularen Kunststoffelementen, die Solarmodule stabil auf Standardpaletten fixieren. Dadurch können auf Paletten mit der Größe 80 x 120 cm bis zu 19 Module und auf Paletten mit der Größe 120 x 120 cm bis zu 30 Module sicher transportiert werden.

System mit Mehrwert

Die neuen Kunststoffelemente sind mehrfach verwendbar. Selbst beschädigte Teile lassen sich recyceln und wieder in den Produktionskreislauf einbringen. Außerdem sind die Transportelemente platzsparend und unkompliziert in der Rückführung. Die einzelnen Komponenten können in handelsüblichen Kartons zurückgesendet werden.

Das kann auch wirtschaftlich von Vorteil sein: Die neue Lösung könnte bis zu 50 Prozent der Kosten im Bereich der Distributionsaufwendungen einsparen. Gleichzeitig entfällt der Einsatz von Umreifungsbändern, was den Aufwand bei der Handhabung reduziert.

Mit Blick auf die Zukunft

Die Patentanmeldung ist das Ergebnis von rund anderthalb Jahren Entwicklungsarbeit. Nach mehreren Prototypen entstand schließlich eine praxistaugliche Lösung. Dank standardisierter Prozesse könnte das System künftig auch automatisiert bestückt werden, etwa mithilfe von Robotertechnik.

Der Kopf hinter der Erfindung, Frank Dana, betont: „Besonders stolz bin ich darauf, dass die Idee am Ende tatsächlich funktioniert. Von der ersten Überlegung bis zur fertigen Lösung galt es, zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Umso schöner ist es zu sehen, dass sich das Konzept in der Praxis bewährt hat.“