Stella Sommer

Wie kam der erste Kontakt mit Rhenus zustande?

Das lief über eine Empfehlung meines Onkels, er ist beruflich im Anlagenbau tätig und arbeitet daher immer mal wieder mit Rhenus zusammen. Dadurch konnte er mir auch direkt einen passenden Ansprechpartner nennen. Ich habe mich daraufhin weiter über die Rhenus-Gruppe informiert und erfahren, dass in der Abteilung Personalentwicklung ein Werksstudent gesucht wird. Da war ich direkt interessiert, auch weil kurz vorher ein neues Bewerbermanagementsystem eingeführt wurde. Ich wusste, da warten viele interessante Aufgaben rund um die Implementierung und den Bewerbungsprozess auf mich – aufgrund meines HR-Studienschwerpunktes eine willkommene praktische Ergänzung.

 

Wie ging es nach der Tätigkeit als Werkstudentin weiter?

Bereits während meines Bachelorstudiums hatte ich mir vorgenommen, auch einen Masterabschluss zu erlangen. Aufgrund meiner Tätigkeit als Werksstudentin wollte ich den Praxisbezug jedoch nicht mehr missen und entschied mich daher für ein berufsbegleitendes Masterstudium. Um die Zeit bis zum Studienbeginn zu überbrücken und meine Praxiserfahrung im Personal weiter zu vertiefen, bot mir Rhenus die Möglichkeit, im Bereich der Personaldienstleistung ein Praktikum zu absolvieren. Während des Praktikums durfte ich den gesamten Rekrutierungsprozess erleben. Neben der Erstellung und Ausschreibung von Stellenanzeigen begleitete ich auch Vorstellungsgespräche und übernahm die anschließende Personalbetreuung – inkl. der Zeiterfassung und der Bearbeitung von Krankmeldungen. Darüber hinaus war ich direkte Ansprechpartnerin für unsere Kunden und erstellte in Zusammenarbeit mit den Personalabteilungen entsprechende Arbeitszeugnisse.

 

Und dann kam noch eine ganz neue Chance um die Ecke, welche war das?

Mit dem Beginn meines Master-Studiums in Organisation und Management wurde mir eine weitere spannende Herausforderung bei Rhenus angeboten. Im Anschluss an das Praktikum erhielt ich die Chance eines Direkteinstiegs als Assistentin des Geschäftsführers bei Rhenus eonova. Neben einigen administrativen Aufgaben besteht der überwiegende Teil meiner Arbeit hier aus verschiedensten Personalthemen, die ich als Schnittstellenfunktion gemeinsam mit den Personalabteilungen der Niederlassungen bearbeite. Highlights sind für mich u. a. das Thema Mindestlohn sowie die Konzeption und interne Umsetzung eines geschäftsfeldweiten Entwicklungsprogramms für Nachwuchskräfte.

 

Arbeit und Studium in Balance – so hat Stella das mit unserer Hilfe geschafft.

Sicherlich ist ein berufsbegleitendes Studium in einigen Punkten stressiger als ein Vollzeitstudium. Meine Vorlesungen und Veranstaltungen sind meistens am Freitag und Samstag, häufig auch sonntags, da steht das Freizeitvergnügen schon einmal hinten an. Von meinem Vorgesetzten werde ich aber zum Glück in vielerlei Hinsicht unterstützt. Bei wichtigen Projektabgaben oder Klausuren kann ich mir die Zeit individuell einplanen und auch mal früher gehen. Zudem werden mir für Seminare und Veranstaltungen Unterlagen zur Verfügung gestellt, die ich nutzen kann. Letztendlich ist es ja auch eine Situation, von der beide Seiten profitieren.

 

Was macht an der Arbeit am meisten Spaß?

Grundsätzlich mag ich das „Wir“-Gefühl, das ich hier an vielen Stellen spüren kann. Alle Kollegen sind sehr offen und hilfsbereit, auch die in den anderen Geschäftsfeldern. Trotz der über 750 weltweiten Standorte arbeitet man bei Rhenus in einer echt familiären Atmosphäre. Was mir an meinem Job besonders gefällt, sind die Freiheiten, die ich erhalte, um eigenverantwortlich zu arbeiten. Im Prinzip habe ich immer die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und kann auch selbst entscheiden, was umgesetzt wird. Zudem erhalte ich regelmäßig konstruktives Feedback und kann so aus meinen Fehlern bestmöglich lernen. In Bezug auf mein Studium bieten mir die flexible Arbeitszeitgestaltung und der Support von Seiten der Führungsebene natürlich eine super Chance.