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Interview mit Michael & Lukas -

Ausbildung in der IT

Logistik und IT – zwei zukunftsweisende Fachbereiche, die einfach zusammengehören und viele spannende Chancen bieten. Welche das sind, darüber haben wir mit unseren IT-Azubis Lukas und Michael gesprochen. Beide absolvieren eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei Rhenus Warehousing Solutions. Hier erfahren Sie alles über ihren Einstieg bei uns und was sie in ihrer täglichen Arbeit so alles bewegen.

Wie haben Lukas und Michael zu uns gefunden?

Michael: Ich war schon früh an IT-Themen interessiert und habe bereits in meiner Freizeit kleine Dinge programmiert. So fiel mir die Entscheidung für eine Ausbildung zum Fachinformatiker relativ leicht, da ich mein Hobby zum Beruf machen wollte. Auf Rhenus bin ich durch die zahlreichen Lkw aufmerksam geworden – ich war neugierig, was für ein Unternehmen dahintersteckt. Beim Recherchieren im Netz bin ich dann auf die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gestoßen und hab mich auch direkt beworben.

Lukas: Ich habe zunächst Wirtschaftsinformatik studiert, das war mir aber zu BWL-lastig und zu theoretisch. Ich wollte lieber praktische Aufgaben haben und aktiv programmieren. Deshalb habe ich mich dann bei Ausbildung.de umgeschaut und bin dort auf das Angebot von Rhenus gestoßen. Nach meiner Bewerbung und der Zusage für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung durfte ich bereits vorab als Praktikant bei Rhenus starten. So konnte ich mir schon mal das Unternehmen anschauen und bekam erste Grundlagen vermittelt.

 

Wie waren die ersten Wochen als Azubi bei Rhenus?

Michael: In den ersten Tagen haben wir im Rahmen des Onboardings auch die anderen Azubis kennengelernt. Zusammen haben wir wichtige Infos über die Kernkompetenzen von Rhenus erarbeitet. In den folgenden Wochen waren wir im Wechsel zwei Wochen in der Lagerlogistik und bei einer Schulung für Oracle. Diese Zeit war echt wichtig, um die Arbeit eines Logistikdienstleisters, aber auch die Grundlagen des Programmierens kennenzulernen. Auch wenn es wirklich anstrengend war und man sehr viel Neues gesehen hat – es hat uns ein super Grundverständnis für die Kernaufgaben in der Logistik gebracht. Nach dem ersten Monat haben wir dann in unserer ersten Abteilung angefangen, aktuell bin ich im Bereich Schnittstellen tätig.

Lukas: Genau so war‘s. Als wir in den Abteilungen gestartet sind, durfte ich direkt aktiv mitarbeiten, man wurde quasi etwas „ins kalte Wasser geschmissen“. Das hat mir aber wirklich gut gefallen, da wir zu jeder Zeit Fragen stellen konnten und dadurch echt viel gelernt haben. Zudem hatte ich auch direkt Kontakt zu den internen Kunden bei Rhenus. Wir bearbeiten deren Anfragen, teilen ihnen Änderungen mit und erklären, was neu ist bzw. worauf sie achten müssen. Einfach klasse, dass wir dabei so viel selbst machen dürfen.

 

Was hat Michael bisher am besten gefallen?

Michael: An meiner Ausbildung finde ich super, dass wir bereits vom ersten Tag an selbstständig mitarbeiten dürfen. Wir erhalten eine Aufgabe und können uns erstmal Gedanken machen, wie wir sie lösen. Dabei tausche ich mich gerne mit einem anderen Azubi aus der Abteilung aus, welcher Lösungsansatz der beste ist, das gemeinsame Tüfteln macht echt Spaß. Und falls wir bei einer Aufgabe mal nicht weiterkommen, gibt es direkt Unterstützung von den erfahreneren Kollegen. Die flexiblen Arbeitszeiten sind ein weiterer Pluspunkt für mich – wir können uns frei einteilen, wann wir morgens in die Arbeit starten.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Lukas aus, welche Projekte stehen an?

Lukas: Ich starte meinen Arbeitstag in der Regel gegen 08:00 Uhr. Dann schaue ich mir unser Ticketsystem an und gucke, wem ich direkt mit kleinen Dingen helfen kann. Danach hole ich mir erstmal einen Kaffee – das gehört natürlich auch dazu. Anschließend bearbeite ich meine Aufgaben, welche mir in der Wochenplanung zugeteilt wurden. Zwischendurch schaue ich immer wieder mal in das Ticketsystem, ob weitere offene Anfragen eingegangen sind. Es kommt auch vor, dass man mal eine Aufgabe spontan übernehmen muss, im Team können wir uns da auch kurzfristig immer aufeinander verlassen.

Aktuell sind wir dabei, eine Änderungsanforderung für unser System zu bearbeiten, die hat uns von einem internen Kunden erreicht. Nach der Bearbeitung besprechen wir die Änderungen dann mit dem Kunden. Solche Änderungsanfragen nehmen unterschiedlich viel Zeit in Anspruch – es können kleinere Anpassungen für Ansichten und Oberflächen sein, aber auch größere Optimierungen an unserer Datenbank.

 

Wie sieht’s denn mit dem Teamspirit bei Rhenus so aus?

Lukas: Die Kollegen sind wirklich sehr nett und super. Alle duzen sich hier und es gibt eine tolle Teamarbeit. Das Zusammengehörigkeitsgefühl kam auch sehr schnell, ich kann mit allen über alles reden. Manchmal fühlt es sich so an, als würde man sich schon länger kennen, dabei sind es ja erst einige Monate.

Michael: Auch in meinem Bereich sind die Kollegen wirklich sehr nett. Innerhalb der Abteilung haben wir rund um die konkreten Aufgaben unsere Freiheiten – wir können sie so abarbeiten, dass es für alle Seiten am besten passt. Das macht es gleichzeitig produktiv und entspannt.

 

Welche Tipps haben die beiden für angehende IT-Azubis bei Rhenus auf Lager?

Lukas: Ich würde einem Schüler/Bewerber mitgeben, dass es sehr wichtig ist, offen für Neues zu sein. Und nicht nur das, auch eine gewisse Offenheit für verschiedene Menschen und deren unterschiedlichen Kulturen ist sehr wichtig, weil Rhenus ja auch international vertreten ist.

Michael: Ich würde auch sagen, dass Offenheit für Neues sehr wichtig ist. Man sollte sich auch nicht von den ersten Wochen in der Lagerlogistik abschrecken lassen. Die geben einem eher ein gutes Gespür für Logistik mit und man versteht das Kerngeschäft von Rhenus einfach direkt viel besser – die spannenden IT-Aufgaben stehen dann anschließend ganz schnell auf dem Plan.