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Emissionsrechner für Transporte: Nachhaltige Logistik mit Rhenus

Nachhaltige Logistik wird immer wichtiger – für Unternehmen, Umwelt und die gesamte Transportbranche. Ein Emissionsrechner für Transporte hilft dabei, clevere, emissionsbewusste und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dieser Artikel zeigt, wie er funktioniert und wie unsere Kunden davon profitieren.

[Translate to Deutsch:] Container ship travelling on a canal between a large solar plant and trees
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Die Logistikbranche steht vor einer großen Herausforderung: Die Reduzierung von Emissionen aus dem Verkehr, wie CO2 oder andere Treibhausgase, ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch eine Frage der unternehmerischen Verantwortung. Als zukunftsorientierter Logistikdienstleister hat sich Rhenus das Ziel gesetzt, bis 2045 durch CO₂-arme Lösungen klimaneutral zu werden. Ein wichtiger Bestandteil davon ist der CO₂e -Emissionsrechner für den Transport. Aber wie genau funktioniert er – und wie profitieren Kunden davon?

 

Warum ist CO₂e Transparenz in der Logistik wichtig?

Da Klimaziele für viele Unternehmen zu einer Priorität werden – sei es aus sozialer Verantwortung, zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften oder als Teil einer langfristigen Strategie –, ist eine solide Datenbasis unerlässlich, um die Emissionsleistung anhand dieser Ziele zu berechnen, zu erreichen und zu verfolgen. Ein CO₂e -Emissionsrechner für den Transport spielt dabei eine wichtige Rolle: Dieses Tool bewertet die Menge der Treibhausgasemissionen pro Sendung, beispielsweise CO₂ oder Methan, unter Berücksichtigung des Verkehrsträgers, der Entfernung und des Frachtgewichts. So können Unternehmen nachhaltigere Alternativen wie optimierte Routen oder emissionsarme Transportmöglichkeiten identifizieren. Das Ergebnis ist transparent und aufschlussreich, was die Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen unterstützen und die ESG-Dokumentation verbessern kann, sodass Unternehmen ihre Fortschritte klar nachweisen können.

Rhenus nutzt diese Berechnungen nicht nur zur Optimierung der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie – diese Transparenz wird auch den Kunden zur Verfügung gestellt.

CO2 vs. CO2e: Was ist der Unterschied?

CO₂ (Kohlenstoffdioxid) bezieht sich auf ein einzelnes Treibhausgas, während CO₂e (Kohlenstoffdioxidäquivalent) eine umfassendere Messgröße ist, die die Gesamtemissionen aller Treibhausgase in der Menge an CO₂ ausdrückt, die die gleiche Erwärmung verursachen würde. Methan beispielsweise kommt in geringeren Mengen vor, hat aber ein viel höheres Treibhauspotenzial, sodass seine Emissionen aus Gründen der Einheitlichkeit in CO₂e umgerechnet werden.

Die Verwendung von CO₂e anstelle von nur CO₂ bietet eine standardisierte und umfassende Möglichkeit, die Bewertung der Klimaauswirkungen zu unterstützen, indem alle Treibhausgase auf der Grundlage ihres Treibhauspotenzials berücksichtigt werden. Dies ermöglicht klarere Vergleiche, unterstützt fundierte Entscheidungen und hilft dabei, die Fortschritte bei der Erreichung der Emissionsminderungsziele in verschiedenen Sektoren und Regionen zu verfolgen.

Für das Logistik- und Lieferkettenmanagement ist die Erfassung von CO₂e unerlässlich, um die Umweltauswirkungen genau zu dokumentieren und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Von Anfang bis Ende – Datenerfassung und Emissionsberechnung

Ein Emissionsrechner basiert auf einer Kombination aus Programmen, Algorithmen und Formeln, die alle auf einem einheitlichen Satz von Eingabedaten beruhen, zum Beispiel:

  • Herkunftsort
  • Bestimmungsort
  • Ladegewicht
  • Verkehrsmittel

Die Genauigkeit der Ergebnisse verbessert sich durch die Einbeziehung zusätzlicher Parameter wie Kraftstoffart, Fahrzeugtyp und Auslastungsgrad. Diese Faktoren erhöhen die Präzision der Emissionsschätzungen erheblich.

Es ist wichtig zu beachten, dass die berechneten Werte je nach Betriebsbedingungen sowohl positiv als auch negativ von den tatsächlichen Einsparungen abweichen können. Auf der Grundlage der gesammelten Daten können verschiedene Systeme wichtige Kennzahlen wie Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen ermitteln und so wertvolle Erkenntnisse für nachhaltige Strategien liefern.

Wussten Sie schon? – EU-Ziele zur Emissionsreduzierung im Verkehr

Die Europäische Union hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt:

30 % Reduzierung der CO₂-Emissionen im Straßengüterverkehr bis 2030 gegenüber dem Niveau von 2005¹

Verpflichtende Emissionsberichterstattung für Unternehmen gemäß der Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD)²

Förderung emissionsarmer Verkehrslösungen, beispielsweise durch steuerliche Anreize und Subventionen

EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS): Das wichtigste Instrument der EU zur Reduzierung von Treibhausgasen, das auf einem „Cap-and-Trade”-Modell basiert. Es legt eine Obergrenze für die Gesamtemissionen fest und ermöglicht es Unternehmen, Emissionszertifikate zu kaufen oder zu verkaufen, wodurch effiziente Reduktionen und Investitionen in saubere Technologien gefördert werden.

Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf den Seeverkehr: Reedereien müssen nun Emissionszertifikate in Höhe ihrer geprüften CO₂-Emissionen abgeben. Ab 2026 müssen sie 100 % ihrer Emissionen decken, was den Druck für einen saubereren und effizienteren Seeverkehr verstärkt.

 

Wie Rhenus mit einem Emissionsrechner für den Transport unterstützt

Die Gestaltung einer nachhaltigen Lieferkette geht weit über die Umstellung auf Elektro-Lkw oder wasserstoffbetriebene Schiffe hinaus. Rhenus nutzt fortschrittliche Technologien, um seinen Kunden CO₂e-Transparenz und nachhaltige Logistik zu ermöglichen. Mit einem präzisen CO₂e-Emissionsrechner für den Transport erhalten Unternehmen genaue Daten zu ihrem Emissionsfußabdruck – so lassen sich Bereiche mit erheblichem Einsparpotenzial leichter aufdecken.

Durch eine intelligente Routenplanung wird die Energieeffizienz verbessert und damit der Gesamtemissionsausstoß reduziert. Darüber hinaus spielt die Wahl des richtigen Verkehrsträgers eine entscheidende Rolle: Von Elektrofahrzeugen über  nachhaltigeSchienenlösungen bis hin zu alternativenKraftstoffen bietet Rhenus flexible und klimafreundliche Optionen, die sich nach Verfügbarkeit und Kundenbedürfnissen richten. Diese kombinierten Maßnahmen helfen Unternehmen nicht nur, ihre ökologische Bilanz zu verbessern, sondern auch ihre Unternehmensziele im Bereich Nachhaltigkeit zu erreichen.

Rhenus ermöglicht es Kunden außerdem, Emissionsberichte zu erstellen, die einen klaren Überblick über die Transportemissionenund erzielten Einsparungen bieten. Diese Berichte fördern die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette und stärken das Vertrauen der Kunden, indem sie messbare Umweltleistungen dokumentieren.

Für die verschiedenen Transportarten gelten zusätzliche Richtlinien, wie zum Beispiel:

  • Seefracht: Die Berechnungen erfolgen gemäß den Richtlinien von Clean Cargo unter Verwendung der Methoden von EcoTransIT.
  • Luftfracht: Basierend auf den Vorgaben der International Air Transport Association (IATA) und der International Civil Aviation Organization (ICAO), mit Berechnungen unter Verwendung von EcoTransIT.
  • Straßengüterverkehr: Die Methodik basiert ebenfalls auf EcoTransIT.
  • Mit diesem wissenschaftlich fundierten Ansatz gewährleistet Rhenus eine genaue und transparente Berechnung des ökologischen Fußabdrucks.

Fazit: CO₂-Transparenz für nachhaltige Logistik

Die Verwendung eines CO₂e-Emissionsrechners für den Transport bietet klare Vorteile: Unternehmen erhalten genaue Daten zu ihren Emissionen, können Transportwege optimieren und fundierte Entscheidungen treffen, um aktiv zur CO₂e-Reduzierung beizutragen. Rhenus geht mit gutem Beispiel voran und unterstützt seine Kunden mit klimafreundlichen Logistiklösungen.

 

[Translate to Deutsch:] Sustainable warehouse

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1 Quelle: Regulation setting CO2 emission standards for new heavy-duty vehicles and amending Regulations (EC) No. 595/2009 and (EU) 2018/956 of the European Parliament and of the Council and Council Directive 96/53/EC. Online unter: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32019R1242

2 Directive (EU) 2022/2464 of the European Parliament and of the Council of December 14, 2022, amending Regulation (EU) No. 537/2014 and Directives 2004/109/EC, 2006/43/EC and 2013/34/EU as regards sustainability reporting by companies (Text with EEA relevance). Online unter: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32022L2464.